Jucker Farm
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Zwei Bauernhöfe für eine Hochzeit
Jucker Farm ist ein Landwirtschaftsbetrieb mit mehreren Höfen, darunter der Juckerhof in Seegräben, der Bächlihof in Jona, der Spargelhof und der Römerhof. Für Hochzeiten kommen zwei davon in Frage, einer im Zürcher Oberland, einer am oberen Zürichsee: der Juckerhof in Seegräben, laut Website «direkt am Naturschutzgebiet Pfäffikersee gelegen», und der Bächlihof in Jona, der «einen schönen Blick auf die Alpen» bietet und «mitten in einer grossen Obstbauanlage» steht.
Die Hochzeitsseite beginnt mit dem Satz: «Feiert eure unvergessliche Hochzeit auf unseren Höfen.» Die Räume und Aussenbereiche eignen sich laut Website «perfekt für Hochzeiten das ganze Jahr hindurch», und die Eventmanager organisieren «alles von A bis Z: Von der freien Trauung mit anschliessendem Apéro, über das festliche Dinner bis hin zur Party nach dem Essen». Das Selbstverständnis fasst die Seite so zusammen: «Der Mix aus authentisch Bäuerlichem und hoher Professionalität in einer äusserst vorteilhaften Umgebung macht uns einzigartig.»
Wie eine Hochzeit auf dem Hof abläuft
Trauung. Die Website beschreibt die Outdoor-Trauung als «sehr beliebt», «auf dem Juckerhof auf unserer Trauwiese mit Seesicht, auf dem Bächlihof am romantischen Teich». Im Sommer kann man sich laut Seite «das Ja-Wort vor dem Pfäffikersee oder inmitten von Obstbäumen geben». Wer kirchlich heiratet, hat es nah: «Die Kirche in Seegräben liegt direkt neben dem Juckerhof. Die Busskirch-Kirche in Jona liegt unweit des Bächlihofs direkt am oberen Zürichsee.»
Apéro. Bei schönem Wetter gibt es den Apéro draussen, mit «hofeigenen Knabbereien und Getränken». Die Website nennt den Apéro «eine gute Gelegenheit, eine grössere Gesellschaft zu empfangen».
Dinner und Party. Gegessen wird in den Räumen der Höfe. Die Seite schreibt: «Unsere rustikalen und doch modernen Räume bieten sich auch für Winterhochzeiten oder bei schlechtem Wetter an.» Beim Essen reicht die Spanne laut Website «vom Apéro am Strohballenbuffet bis zum klassischen weiss gedeckten Hochzeitsdinner». Für die Party lassen sich eine Bar nach eigenen Wünschen, eine Lounge, im Winter eine Eisbar oder im Sommer eine Strohballenbar einrichten.
Die Website zeigt einen möglichen Tagesablauf:
- 14.00 Uhr: Eintreffen der Gäste und Willkommens-Drink
- 14.30 Uhr: Trauung (auch outdoor oder im Winter)
- 15.30 Uhr: Apéro, Gratulationen und Fotosession
- 17.30 Uhr: Verabschiedung der Apéro-Gäste
- 18.30 Uhr: Abendessen & Rahmenprogramm
- 22.00 Uhr: Dessertbuffet & Anschneiden der Hochzeitstorte
- 24.00 Uhr: Mitternachts-Snack
- 02.00 Uhr: Verabschiedung der Gäste & Ende des Anlasses
Der Ablauf zeigt, dass der Hof mit getrennten Apéro- und Dinnergästen rechnet, und er macht klar, wann Schluss ist.
Küche, Torte und Wein
Die Küche ist ein Kern des Angebots. «Unsere Hofküche verarbeitet saisonale Produkte von höchster Qualität, wenn immer möglich von unseren eigenen Feldern.» Das Konzept der «HofChuchi» hat laut Website den Best of Swiss Gastro Award eingebracht. Einige Menüvorschläge stehen in einem separaten Dokument, «Änderungen sind selbstverständlich immer möglich», und die Menü- und Getränkekarte gibt es auf Anfrage.
Die Hochzeitstorte backen die hauseigenen Konditorinnen. Wer lieber eine eigene Torte will, darf sie mitbringen, die Website nennt dafür auch externe Konditoreien. Beim Wein führt der Hof «ein ausgewähltes Angebot an exklusiven Weinen aus der Schweiz» und einen eigenen Cabernet Blanc vom Juckerhof, den der Winzer Erich Meier aus den Trauben des Hofs gekeltert hat.
Die Belege von der Seite
- Kapazität: «Vom Apéro über ein ausgedehntes Essen bis hin zur anschliessenden Party haben wir Platz für bis zu 2000 Personen.» Wie sich diese Zahl auf die einzelnen Räume verteilt, zeigen die separaten Location-Seiten der beiden Höfe.
- Preise: «Die Raummiete ist abhängig vom gewünschten Datum und variiert je nach Saison und Wochentag.» Offerten gibt es individuell, «die Preise sind bei uns je nach Lokalität unterschiedlich».
- Endzeit: «Unsere Räumlichkeiten stehen euch bis 02.00 Uhr zur Verfügung. Nach Mitternacht verrechnen wir pro Stunde einen Zuschlag von CHF 150.»
- Musik: «Grundsätzlich gilt, dass Musik draussen bis 22 Uhr erlaubt ist. Nachher muss die Musik ins Rauminnere verlegt werden.» Der Juckerhof liegt laut Website «direkt in einem Wohnquartier», die Gäste sollen den Hof ruhig durch das Dorf verlassen.
- Exklusivität: «Es wird sich keine zweite Hochzeit auf dem Hof befinden, wenn ihr heiratet.»
- Feuer: Laut Hausregel «darf auf keinen Fall Feuerwerk oder sonstiges Feuer, das in die Luft geht, entfacht werden», weil auf beiden Höfen viel Holz, Stroh und Heu lagert.
- Parkplätze: Der Juckerhof ist autofrei, die gebührenpflichtigen Gemeindeparkplätze liegen laut Website zwei bis drei Gehminuten entfernt und können nicht reserviert werden, weshalb der Hof die Anreise mit dem Car empfiehlt. Beim Bächlihof empfiehlt er die Parkplätze der Sportanlage Grünfeld, Tageskarte CHF 6.-. Auf den Bächlihof ist die Zufahrt uneingeschränkt möglich.
- Übernachtung: Die Website listet Hotels in der Nähe, für den Juckerhof «innerhalb 10 Fahrminuten» in Wetzikon, Pfäffikon ZH und Uster, für den Bächlihof in Rapperswil und Pfäffikon SZ.
- Kontakt: Eventteam unter +41 44 934 34 80 oder per Formular.
Für das Rahmenprogramm nennt die Website ein Bauernturnier mit «Nageln, Kuhmelken, Baumnussknacken, Hufeisenwerfen», Programme wie Hühnerschleudern und Fackelwanderungen, Komiker, Zauberer oder eine Schifffahrt, und «The Photobus», einen VW-Bus von 1979 mit eingebautem Fotostudio. Eine lange Partnerliste nennt Brautmode, Floristik, DJs, Musiker, Fotografen, Zeremonienleiter, Hochzeitstauben und Transport. Auszeichnungen: der 2. Platz beim Wedding Award 2016/17, und die Sendung «Happy Day» war auf dem Bächlihof zu Gast.
Was die Website offenlässt
Die Hochzeitsseite nennt keine Preise für Raummiete, Menüs oder Getränke, nur den Zuschlag nach Mitternacht und die Parkkarte. Wie viele Gäste in welchem Raum an Tischen Platz haben, steht nicht auf dieser Seite, sondern auf den separaten Seiten der beiden Höfe. Ob ein externer Caterer erlaubt ist, sagt die Website nicht, sie beschreibt nur die eigene Hofküche. Eigene Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Hof bietet sie nicht an, sie verweist auf Hotels in der Umgebung.
Für welches Paar Jucker Farm passt
Jucker Farm passt zu Paaren, die eine Hofhochzeit wollen, aber nicht auf professionelle Organisation verzichten möchten. Weddingplaner, Hofküche, eigene Konditorinnen, eigener Wein und eine lange Partnerliste nehmen viel Arbeit ab. Die Exklusivität am Hochzeitstag und die klaren Regeln zu Musik und Endzeit machen die Planung verlässlich. Wer kirchlich heiratet, hat die Kirche in Seegräben direkt neben dem Juckerhof.
Wer viel Wert auf Anreise mit dem Auto legt, ist auf dem Bächlihof besser bedient, denn der Juckerhof ist autofrei und empfiehlt den Car. Wer bis in den Morgen tanzen will, muss mit dem Ende um 02.00 Uhr und Zuschlägen ab Mitternacht rechnen. Und wer ein Feuerwerk plant, muss darauf verzichten. Für Paare, die Landwirtschaft, gutes Essen und einen reibungslosen Ablauf verbinden wollen, sind die beiden Höfe eine starke Wahl im Zürcher Oberland und am oberen Zürichsee.