Restaurant Bergli Glarus

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Das Restaurant Bergli Glarus steht auf einem Hügel über Glarus, der Hauptstadt des Kantons Glarus, die das Haus selbst "die kleinste Hauptstadt der Schweiz" nennt. Es ist ein Restaurant mit Panorama-Terrasse, mehreren Stuben und einem Saal, das auf seiner Raumseite ausdrücklich Hochzeiten als Anlass nennt. Das Haus wird von Hichem Atia und seiner Frau Rikke Atia-Eskildsen geleitet.

Der Ort und seine Lage

Das Bergli liegt auf 574 Metern über dem Meeresspiegel auf einem Hügel in Glarus. Die Adresse ist Bergli 50, CH-8750 Glarus. Der Ort ist abseits vom Verkehrslärm; das ist ein echtes Merkmal, das auf der Website hervorgehoben wird: "Die herrliche Lage, hoch über der kleinsten Hauptstadt der Schweiz, abseits vom Verkehr, macht unsere Terrasse zu einer Oase der Ruhe und Erholung in bester Glarnerluft." Von der Terrasse sieht man die Bergwelt mit Namen: "Geniessen Sie den Blick auf die Bergwelt mit Fronalpstock, Schilt, Glärnisch und dem Kärpfgebiet."

Die Website sagt, dass das Haus "die herrliche Lage, hoch über der kleinsten Hauptstadt der Schweiz" hat. Die Geschichte des Hauses reicht weit zurück. Laut Website entstand hier "nach einem Bergsturz am Glärnisch im Jahr 1865 die Sommerwirtschaft des Glarner Kronenwirts Jakob Stüssi", und 1867 errichtete Stüssi "ein einfaches Giebelhaus, das heute als Bergli-Gaststube bekannt ist". 1918 erwarb der Tagwen Glarus das Areal, 1982/1983 folgte ein umfassender Umbau durch die Gemeinde. Das Restaurant hat, so die Website, "bereits vor über 150 Jahren seinen Ursprung".

Der Ort ist nicht zentral in Glarus, sondern oben am Bergli. Wer mit dem Auto kommt, findet "Grosse Parkplätze" vor, wie die Website sagt. Wer mit dem Bus kommt: die Website erwähnt keine Bus-Haltestelle oder Zugang mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das muss man erfragen.

Räume und Kapazitäten

Das Bergli hat mehrere Räume für unterschiedliche Gästegruppen. Die Website listet auf:

  • Panorama-Terrasse: "Platz für bis zu 150 Gäste" bei schönem Wetter. Das ist die grösste Kapazität. Die Website sagt: "Die herrliche Lage, hoch über der kleinsten Hauptstadt der Schweiz, abseits vom Verkehr, macht unsere Terrasse zu einer Oase der Ruhe und Erholung in bester Glarnerluft." Wichtig für die Planung: Diese Zahl gilt laut Website "bei schönem Wetter". Der grösste Innenraum, der Glärnisch Saal, fasst maximal 50 Personen.

  • Bergli-Lounge: "In fünf gemütlich eingerichteten Nischen finden bis zu 25 Personen Platz." Sie liegt auf der Nord-Ost-Seite des Restaurants im Bergli-Wald, ist für einen Apéro gedacht und laut Website täglich ab 16:00 Uhr geöffnet, bei schönem Wetter. Die Website nennt: "Bequeme Sitzkissen sorgen für echtes Lounge-Feeling."

  • Vrinelis Gärtli Gaststube: Ein Restaurant im Parterre mit 35 Plätzen. Die Website beschreibt es so: "Exzellente Bedienung mit tollem Essen und echtem Stubä-Feeling machen den Charme dieses Lokals aus."

  • Chlünteler Stube: Ein Stübli im ersten Stock "für kleinere Familien-Anlässe" mit "bis zu 20 Personen" je nach Bestuhlung.

  • Glärnisch Saal: Im ersten Stock, "Platz für maximal 50 Personen". Die Website sagt: "Bestuhlungsmöglichkeiten mit runden Tischen, mit Blocktischen, einer Tafel oder Tischreihen möglich."

  • Bergli Wiistube: Eine speziell eingerichtete Weinbar im ersten Stock für "bis zu 12 Personen" in der "kleinen Runde".

Alle Räume sind rollstuhlgängig, es gibt kostenloses WLAN.

Die Führung und ihre Philosophie

Das Haus wird geleitet von Hichem Atia und seiner Frau Rikke Atia-Eskildsen. Hichem Atia wurde in Sfax, Tunesien, geboren und liess sich an der höheren Tourismus-Fachschule in Tunis zum diplomierten nationalen Reiseleiter ausbilden. Er studierte später an der Hotelfachschule Passugg und erlangte das eidgenössische Diplom als "Hotelier und Restaurateur". Bevor er nach Glarus kam, arbeitete er als Chef de Service in renommierten Schweizer Häusern: Hotel Dolder Grand in Zürich, Hotel Quellenhof in Bad Ragaz, Restaurant Jucker Farm Art in Seegräben und Hotel Schwert in Näfels. Die Website sagt über ihn: "Jede dieser Stationen hat mich geprägt und meine Leidenschaft für hochwertige Dienstleistungen, exzellente Kulinarik und gelebte Gastfreundschaft vertieft."

Rikke Atia-Eskildsen hat ihre Wurzeln in Naestved, Dänemark. Auch sie erwarb an der Hotelfachschule Passugg das eidgenössische Diplom als Hotelier und Restaurateur. Auf der Teamseite ist sie als Stellvertretende Geschäftsführerin und Küchenchefin aufgeführt. Sie arbeitete im Radisson Blu Hotel Basel, im Restaurant Jucker Farm Art und im Hotel Schwert. Die Website sagt: "Diese Stationen haben meinen beruflichen Weg geprägt und meinen Blick für Qualität, authentischen Service und die Freude am Umgang mit Menschen geschärft."

Die Philosophie des Hauses ist ausdrücklich beschrieben: "Top-Qualität zu fairen Preisen, mit Fokus auf Frische und regionale Zutaten von lokalen Lieferanten." Die Website sagt auch: "Wir leben unsere Leidenschaft für Gastfreundschaft und Kulinarik." Beide Gastgeber haben das eidgenössische Hotelier-Diplom und haben in bekannten Schweizer Häusern gearbeitet. Die Teamseite nennt dazu Koch, Gardemanger und Service, und für besondere Anlässe stehen laut Website Jürg und Marlene Weber zur Seite.

Küche und Getränke

Die Küche ist "Saisonalität, Regionalität, frische und hausgemachte Küche" mit Fokus auf "gutbürgerliche Schweizer Küche mit mediterranem Einfluss". Die Website sagt: "Es wird mit Liebe und Leidenschaft zubereitet und hübsch angerichtet." Auf den Menus stehen Gerichte wie Gams-Pfeffer, Hirsch-Entrecote, hausgemachte Steinpilz-Ravioli, Cordon-Bleu vom Kalb. Das Wochenangebot am Mittag reicht von CHF 10.00 für Tagessuppe oder Menüsalat bis CHF 49.00 für das Rindsentrecote, auf der Mittagskarte à la carte kostet etwa der Gams-Pfeffer CHF 42.00. Es gibt laut Website einen "gut bestückten Weinkeller". Die Abendkarte gilt von 18.00 bis 21.30 Uhr. Die Website bittet, das Personal über Unverträglichkeiten zu informieren. Hochzeitsmenüs oder Pauschalen nennt sie nicht.

Öffnungszeiten und Betriebsablauf

Die Website sagt: "Öffnungszeiten (Sommer) Mi - So durchgehend 09:00 - 23:00, Mo + Di geschlossen". Im Sommer ist das Haus also Mittwoch bis Sonntag offen, Montag und Dienstag bleibt es geschlossen. Winterzeiten stehen nicht auf den Seiten. Geschlossen ist das Haus im Winter aber nicht: Die Website nennt Iglu-Events, ein winterliches Outdoor-Erlebnis und eine Silvester-Party.

Was die Website offenlässt

Es gibt keine Preise für Hochzeitspakete. Auch unklar: ob es eine Saalmiete gibt oder ob alles nach Verbrauch abgerechnet wird. Für die Details verweist die Raumseite mit dem Satz "Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei der Planung Ihres Anlasses." auf eine Bankettdokumentation. Nicht beschrieben ist, ob ein externer Caterer erlaubt ist oder ob die Verpflegung immer aus der eigenen Küche kommt. Die Website nennt auch keine Vorlaufzeit für die Buchung und keinen Plan für den Fall, dass eine grosse Terrassenhochzeit bei Regen nach drinnen muss.

Übernachtungsmöglichkeiten nennt die Website nicht, und auch keine Anreise mit öffentlichem Verkehr. Dafür gibt es einen Abenteuerspielplatz, auf dem "die Kinder ausgelassen toben" dürfen.

Für welches Paar passt es

Das Bergli passt für Paare aus der Ostschweiz oder von weiter weg, die eine Hochzeit auf einem Hügel mit Ausblick wollen. Bis zu 150 Gäste auf der Terrasse bei schönem Wetter sind eine respektable Grösse, und die gutbürgerliche Küche mit mediterranem Einfluss ist ein eigener Akzent. Die Führung durch zwei diplomierte Gastgeber ist ein Plus.

Wer an einem Montag oder Dienstag oder im Winter heiraten möchte, fragt nach, ob das Bergli dafür öffnet. Wer mit dem öffentlichen Verkehr anreisen muss, sollte vorher klären, wie die Erreichbarkeit ist. Für Gäste mit Kindern ist der Spielplatz ein praktisches Extra.

Auch kleine Hochzeiten finden Platz: Die Chlünteler Stube fasst bis zu 20 Personen, die Wiistube 12. Weniger passend ist das Haus für Paare, die bis tief in die Nacht feiern wollen, denn die Öffnungszeiten enden um 23:00 Uhr, und für grosse Gesellschaften, die auch bei Regen mit über 50 Gästen in einem Raum sitzen möchten. Aber für ein gehobenes Fest mit regionalem Fokus und Alpenblick ist das Bergli eine gute Wahl.

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