A Cake Story
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Hochzeitstorten als Kunst auf Zeit
A Cake Story ist ein Tortenatelier mit Sitz in Zürich. Die About-Seite zählt auf, worauf es sich spezialisiert hat: «statement wedding cakes for exclusive weddings», dazu weltweite Styled Shoots, Workshops und Destination Weddings, einen Onlineshop für Werkzeuge zur Tortengestaltung und Tutorials für ambitionierte Tortenkünstlerinnen und -künstler. Die Website ist ganz auf Englisch geschrieben.
Die Frau hinter A Cake Story versteht sich als Künstlerin. Ihr bevorzugtes Material für «ephemeral art», also Kunst auf Zeit, ist Zuckermasse: «Sculpting movement and expression out of sugar-paste is how I am able to speak the language of art and tell stories of human emotion.» Inspiration findet sie laut About-Seite in Natur, Mode, Skulpturen, Keramik und Architektur. Ihr Anspruch ist deutlich formuliert: «I love to challenge norms, break rules and rediscover ways to make avant-garde statement wedding cakes.»
Wofür man A Cake Story bucht
Wer hier eine Torte bestellt, sucht nicht die klassische mehrstöckige Hochzeitstorte mit Zuckerblumen, sondern ein skulpturales Einzelstück. Die About-Seite schliesst mit einem Satz, der die Zielgruppe klar benennt: Wer eine auffällige, moderne und einzigartige Hochzeitstorte suche und sich nicht scheue, den Status quo herauszufordern, sei hier richtig. Im Onlinekurs beschreibt sie ihren Stil als «modern, clean & sleek wedding cake designs». Die Torte ist in diesem Verständnis ein gestalterisches Element der Hochzeit, fast ein Ausstellungsstück, und nicht bloss der Abschluss des Menüs.
Ihren beruflichen Hintergrund nennt sie ebenfalls: über 20 Jahre Berufserfahrung in Unternehmen der Finanz- und Pharmabranche sowie in der Luxushotellerie und Gastronomie. Wann und wie sie zur Tortenkunst kam, sagt die Website nicht.
Wie die Zusammenarbeit abläuft
Der Weg zu einer Torte ist auf der Kontaktseite beschrieben. Für eine Hochzeitstorte arbeitet A Cake Story laut Website bevorzugt über Hochzeitsplanerinnen und Stylisten: «A Cake Story prioritizes working through professional Wedding Planners /or Stylists.» Paare können trotzdem direkt schreiben, per Mail an info@a-cake-story.com oder über das Formular.
Das Formular fragt nach dem Datum, dem Namen und Ort des Anlasses, dem Namen der Hochzeitsplanerin oder des Fotografen, der Gästezahl und nach dem Budget für die Torte als Spanne. Wer anfragt, sollte diese Angaben also bereithalten. Danach meldet sich A Cake Story für ein erstes Gespräch: «A Cake Story will contact you about setting up an initial conversation, either via Zoom or Teams to discuss your requirements and assess how our services align with your vision.» Im Formular steht auch WhatsApp als mögliche Plattform. Die Website bittet ausserdem, vor einer Anfrage die FAQ zu lesen und beim Warten auf eine Antwort den Spam-Ordner zu prüfen. Dasselbe Formular dient auch für andere Zusammenarbeiten: Die Kontaktseite lädt ausdrücklich zu Anfragen für Workshops, Werbeanlässe und Styled Shoots ein. Das passt zur About-Seite, die solche Shootings und Workshops weltweit als Teil des Angebots nennt.
Referenzen
Die About-Seite nennt Häuser, in denen Torten von A Cake Story zu sehen waren: «Switzerland's top 5-star luxury hotels such as The Dolder Grand in Zurich, The Buergenstock Resort in Lucerne, Hotel Villa Honegg, The Alpina Gstaad as well as countless other luxury event locations and art galleries.» Diese Hotels sind Schauplätze von Hochzeiten, für die A Cake Story Torten geliefert hat, keine Partnerbetriebe, die sie selbst führt.
Auch in Hochzeitsblogs aus aller Welt wurden ihre Torten gezeigt. Die Website nennt The Lane, Brides, Green Wedding Shoes, Wedding Chicks, Junebug Weddings, Frieda Therés, Lovely Bride, Spina Bride und Riley & Grey. Auf der Startseite verweist sie zudem auf einen eigenen Ratgeber mit bevorzugten Hochzeitsdienstleistern in der Schweiz. Für Paare, die noch eine Planerin, eine Fotografin oder einen Floristen suchen, kann diese Liste ein Ausgangspunkt sein, denn die Künstlerin arbeitet ja bevorzugt mit Planerinnen und Stylisten zusammen.
Die Galerie gliedert sich laut Startseite in zwei Bereiche, «Wedding Cakes» und «Ephemeral Art», also Hochzeitstorten und freie Arbeiten. Dazu kommt ein Menüpunkt «The Making Of». Die Akademie wirbt auf der Startseite mit dem Satz «Creativity takes Courage».
Der Onlinekurs
Neben den Torten betreibt A Cake Story die ACS Academy. Der Kurs «Introduction to the ACS Method of Cake Art» kostet CHF 299.00 und ist laut Website nur dort erhältlich. Die Kursbeschreibung verspricht: «IN THIS COURSE I REVEAL ALL MY SECRETS ON HOW I CREATE MY WEDDING CAKE ART». Schritt für Schritt zeigt sie, wie die Torte «THE SOUL» entstanden ist, mit allen Werkzeugen, Materialien und Techniken.
Der Kurs richtet sich an Fortgeschrittene. Vorausgesetzt werden Erfahrung mit Hochzeitstorten und solide Grundlagen in Ganache, Stützen und dem Stapeln mehrstöckiger Torten, und «No baking or recipe tips will be involved in this tutorial.» Man lernt im eigenen Tempo und hat 48 Monate Zugang ab dem Kauf. Eine Rückerstattung gibt es nicht: «all sales are final». Für Brautpaare ist der Kurs kein Angebot, er zeigt aber, wie ernst die Künstlerin ihr Handwerk nimmt.
Was die Website offenlässt
Die Website nennt keine Preise für Hochzeitstorten. Das Formular fragt nach dem Budget des Paares, eine Spanne oder ein Mindestbetrag steht aber nicht da.
Auch zur Vorlaufzeit sagt die Website nichts: Wie früh eine Torte bestellt werden muss, steht nicht auf den Seiten zu Kontakt, About und Kurs; die FAQ, auf die die Kontaktseite verweist, sind ein eigener Menüpunkt. Offen ist ausserdem, wie die Torte an den Ort kommt, ob die Künstlerin sie selbst liefert und aufbaut und ob dafür Kosten anfallen. Zu den Geschmacksrichtungen, zu Füllungen und zur Frage, ob es eine Degustation gibt, schreibt die Website auf diesen Seiten nichts, ebenso wenig zum Namen der Künstlerin.
Für welches Paar A Cake Story passt
A Cake Story passt zu Paaren, die ihre Hochzeitstorte als gestalterisches Statement verstehen und eine moderne, skulpturale Form suchen. Wer mit einer Hochzeitsplanerin oder einer Stylistin arbeitet, hat den direktesten Weg, denn über sie laufen die Anfragen bevorzugt. Die Referenzen in grossen Schweizer Luxushotels zeigen, dass die Künstlerin auch für anspruchsvolle Rahmen liefert.
Weniger passend ist das Atelier für Paare, die eine klassische Torte suchen oder vor allem nach Geschmack und Preis auswählen, denn dazu gibt die Website keine Auskunft. Eine kleine Einschränkung ist auch die englische Kommunikation: Ob Beratung und Gespräch auf Deutsch möglich sind, sagt die Website nicht, das lässt sich in der ersten Anfrage klären.