Hotel Teufelhof Basel
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Das Teufelhof Basel ist ein Kulturhaus, Hotel und Restaurant in zwei zusammengelegten historischen Stadthäusern aus dem 18. Jahrhundert im Herzen der Basler Altstadt. Der Betrieb kombiniert Theater, zwei Restaurants und ein Hotel mit kunstvoll gestalteten Zimmern unter einem Dach. Es ist mehr als eine klassische Hochzeitslocation: es ist ein Kulturerlebnis, das Gastronomie, Kunst und Veranstaltungen verschmilzt. Das Event-Team hat sich laut Website darauf spezialisiert, "dass wir wirklich auf alle Ihre Wünsche eingehen und das Menschenmögliche möglich machen". Die Seite hält fest: "Über 1000 Veranstaltungen pro Jahr dienen als Referenz. Dadurch hat sich unser Team ein grosses Know-how angeeignet."
Was der Ort ist
Der Teufelhof Basel steht mitten in der Altstadt am Leonhardsgraben 47-49; eine Seite "Lage/Anreise" ist im Menü verlinkt. Die beiden historischen Häuser aus dem 18. Jahrhundert verbinden laut Website Tradition mit modernem Komfort, und die Besonderheit des Kunsthotels besteht darin, dass jedes Zimmer als bewohnbares Kunstwerk gestaltet ist. Die Website beschreibt die Idee des Kunsthotels: "Im Wesentlichen geht es um das Erleben von Kunst in einem neuen Kontext." Das ist ein bewusst anderes Konzept als bei klassischen Hotels. Während sonst "Kunst nur an den Zimmerwänden zu sehen ist", können Gäste hier "in der Kunst wohnen". Die Website schreibt dazu: "Der Teufelhof ist quasi der Erfinder der Kunstzimmer; ist es doch das erste Kunsthotel seiner Art." Die Zimmer werden in unregelmässigen Abständen neu gestaltet.
Der Ablauf einer Hochzeit im Teufelhof
Die Seite "Tagen & Feiern" nennt Hochzeiten ausdrücklich unter den Anlässen: "Ob Abendessen, Business Lunches ... Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Bankette, Produktepräsentationen, Apéro oder Apéro riches, Seminare, Kaffeepausen: Wir empfangen Sie gerne in unserem schönen Ambiente mitten in der Stadt." Das ist ein klares Willkommenssignal für Hochzeiten. Das Haus bietet mehrere Optionen für den Ablauf einer Feier. Die Seite nennt Apéro und Apéro riche ausdrücklich, dazu Bankette, und zählt als Orte den Archäologischen Keller, den Saal Shine & Dine, die historischen Säle im ersten Stock des Kunsthotels, das Theater, die Bar und die beiden Restaurants auf: "Wir finden Platz für Ihre Veranstaltung." Die Website nennt das Restaurant Atelier und das Gourmet-Restaurant "NOVA" (auf einer Seite auch "Bel Etage" genannt), sowie eine Bar und ein Café. Das Theater mit 110 Plätzen kann für grössere Anlässe oder Vorträge genutzt werden und wird als geeignet bezeichnet für "Warenpräsentationen oder Firmenfeste mit Theaterproduktionen oder Abendessen". Der Raum bietet eine theatralische Alternative zur Standard-Bankettkulisse.
Der Archäologische Keller ist eine Besonderheit: auf der Website wird er als "Vorzeigestation für die Vermittlung historischer Bausubstanz in Basel" beschrieben und liegt "zwischen den Stadtmauern aus dem 11. und 13. Jahrhundert mit Weinkeller und Minimuseum". Daneben gibt es den Saal Shine & Dine, der laut Website 2009 neu gebaut wurde: "Der helle Raum mit viel Tageslicht und dezenter Kunst". Das Atrium verfügt laut Seite "neben viel Tageslicht auch über einen lauschigen Innenhof sowie eine Galerie, welche via eine Wendeltreppe erreichbar ist". Das Haus hat auch Räume im Kunsthotel: Im ersten Stock liegen die Stuben Rudolf Linder, Alex Fischer, Gerber und Michael Baader. Ausserdem gibt es "Heaven", "Angel I", "Angel II" und "Eich" für Seminare und Workshops verschiedener Grössen, und eine "Terrasse (unter dem Segel)". Unter "Weitere Aussenbereiche" steht: "Gärten und Höfe sind eine schöne Möglichkeit, im Freien zu verweilen." Für einen Apéro an der frischen Luft gibt es also mehrere Orte.
Das Haus bietet nach eigener Aussage auch Rahmenprogramme an: "Ob Cocktail mixen, Wein- oder Bierdegustation." Ausserdem führt das Haus Ryago Catering für Veranstaltungen ausser Haus: "Sie suchen einen Partner für Ihre Veranstaltung zu Hause?" Zur Küche für Anlässe heisst es knapp: "Alles ist hausgemacht."
Was die Website über das Haus sagt
Das Kunsthotel verfügt nach Aussage der Website über "acht Zimmer und eine Suite, die alle als bewohnbare Kunstwerke eingerichtet sind." Die Website betont: "In unregelmässigen Abständen werden die Zimmer neu gestaltet." Das ist eine Besonderheit bei Kunsthotels: die Gestaltung ist temporär und kann sich verändern. Die aktuelle Installation unter dem Titel "Crossing Definitions" wurde mit Kurator Jean-Claude Freymond-Guth geschaffen und stellt "künstlerische Werke verschiedener Genres: Von zeitgenössischer Kunst und Architektur hin zu Mode und Design wie auch Fotografie" ins Zentrum. Zu den Kunstschaffenden gehören laut Zimmerliste Sonnhild Kestler, Dieter Meier, Mickry 3, Renée Levi und Clare Kenny. Sieben international bekannte Kunstschaffende "setzen in ihren Werken unterschiedliche Medien, Materialien und auf den Raum abgestimmte Konzepte ein". Die Website weist ausdrücklich darauf hin: "Aufgrund des Denkmalschutzes sind die Zimmer im Kunsthotel nur via einer Treppe erreichbar." Das ist eine praktische Einschränkung, die Gäste mit Mobilitätsproblemen beachten sollten. Alle Zimmer haben zwei getrennte Betten ausser die Suite.
Das Galeriehotel hat laut Website 20 moderne Zimmer der Kategorien Easy und Style sowie vier Junior-Suiten und Familienzimmer. "Wird das Frühstück vor Ort dazugebucht, kostet es 30.- CHF", sagt die Website für das Galeriehotel. Die Zimmer verfügen über "eine Nespresso-Kaffeemaschine und kostenfreies Mineralwasser", nach Website-Angabe. Die Website nennt auch ein "Designhotel SET", gibt aber keine näheren Details.
Die Restaurants: Das "Restaurant Atelier" ist "der Kunst gewidmet" und "der Arbeitsort eines kreativen Menschen" (von französisch atelier). Über das NOVA Restaurant schreibt die Raumseite: "Das Gourmet-Restaurant Bel Etage in den historischen Räumlichkeiten bietet eine Gourmetküche auf höchstem Niveau." Es gibt ausserdem "Bar & Kaffee Zum Teufel" in "zwei vertraulich wirkenden, historischen Räumen mit Kristallleuchter und Marmortischen". Eine Bar47 wird erwähnt, wo es "Weisswurst z'Morge jeden Sonntag ab 09:30 Uhr" gibt. Es gibt auch einen "Weinladen" und eine "Brauerei", die "in den Tiefen des Teufelhofs, entlang der alten Basler Stadtmauern aus dem 11. und dem 13. Jahrhundert" liegt.
Das Teufelhof-Team ist nach Website-Angaben bereit, dass "das Menschenmögliche möglich" wird, und der "bewährte Teufelhof-Küchencrew" sorgt "dafür, dass Ihre Gäste vorzüglich speisen und sich rundherum wohl fühlen."
Was die Website nicht sagt
Der Betrieb publiziert keine Hochzeits-Pauschalpreise. Die Website sagt nicht, wie lange man im Teufelhof feiern darf und wann die Musik leiser sein muss. Sie sagt nicht, wie viele Gäste die verschiedenen Räume fassen (ausser das Theater mit 110 Plätzen), und nicht, ob externe Caterer erlaubt sind. Die Saalmiete wird nicht genannt, und es ist nicht klar, ob Menüpreise pro Person oder fixe Menüs angeboten werden. Übernachten können die Gäste im Haus, Zimmerpreise für Hochzeitsgesellschaften oder Kontingente nennt die Website aber nicht; publiziert ist nur der Frühstückspreis im Galeriehotel.
Für welches Paar es passt
Der Teufelhof passt für ein Paar, das Wert auf Kunstkultur und Geschichte legt und eine kleine bis mittlere Hochzeit mit originalem Charakter sucht. Das Theater bietet nach Website-Angaben 110 Plätze, die kleineren Räume fassen weniger. Das Haus bietet eine Alternative zur Standard-Hochzeitslocation und kombiniert Fest mit kulturellem Erlebnis. Es passt weniger für ein Paar, das klassisch schlicht heiraten will statt mit historischer Bausubstanz und Kunstambiente. Wer Gäste im Kunsthotel unterbringen will, bedenkt, dass die Zimmer dort wegen des Denkmalschutzes nur über eine Treppe erreichbar sind. Ablauf, Budget und Zeitplan klärt man im Gespräch mit dem Event-Team.
Kontakt: seminar-bankett@teufelhof.com, +41 61 501 28 28