Liebesding

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Liebesding ist ein Wedding-Planning- und Design-Büro in Cham im Kanton Zug, geführt von der drei dinge gmbh an der Adresse Papieri-Ring 2. Gründerin und Inhaberin ist Simone Glarner, laut Teamseite diplomierte Wedding Plannerin, die selbst neue Wedding Planner ausbildet und sich vor allem um besonders aufwändige Hochzeiten kümmert. Das Büro bietet zwei Hauptleistungen an: Wedding Planning, also die Organisation der Hochzeit, und Wedding Design, das visuelle Konzept. Der Leitsatz auf der Startseite lautet: "Menschen zu sehen, wie sie gemeinsam feiern, ist unsere Passion."

Das Team

Anders als viele Planerinnen, die allein arbeiten, stellt Liebesding ein ganzes Team vor. Neben Simone Glarner sind das Marleen Kohl, seit 2018 dabei, ausgebildete Wedding Plannerin, die sich inzwischen auf das Wedding Design spezialisiert hat; Stefanie Böschenstein, seit 2020 dabei, die als Projektleiterin die organisatorische Detailplanung übernimmt; Valeria Grämiger, seit 2023 dabei, ebenfalls ausgebildete Wedding Plannerin; Livia Christen und Rahel Mattmann, beide 2025 dazugestossen, die bei Planung und Umsetzung helfen; und Silvia Kinnunen, seit 2024 Office Manager, die auch an Hochzeiten vor Ort mithilft. Die kurzen Porträts sind persönlich gehalten: Über Simone Glarner heisst es, sie könne sich alles merken, "auch die unwichtigen Sachen", über Valeria Grämiger, sie behalte mit ruhiger Art auch in herausfordernden Momenten einen kühlen Kopf, und über Stefanie Böschenstein steht, ein Nein gebe es bei ihr nicht. Für ein Paar heisst das: Am Hochzeitstag ist nicht nur eine Person im Einsatz, und bei grösseren Festen können mehrere Leute gleichzeitig Aufbau, Ablauf und Gäste betreuen.

Wedding Planning

Liebesding übernimmt die Komplett- oder Teilorganisation einer Hochzeit. Vor der Hochzeit listet die Website diese Schritte: Konzeption und Beratung, Ablaufplanung, Budgetierung, Locationvermittlung, Empfehlung von Dienstleistern, Koordination mit den beteiligten Dienstleistern, ein Drehbuch für den Hochzeitstag und die Vorbereitungen vor Ort.

Am Tag selbst folgt das sogenannte Wedding Day Management. Das Team unterstützt das Paar in allen organisatorischen Belangen, steht dem Paar, den Gästen und den Dienstleistern für Fragen zur Verfügung und sorgt laut Website dafür, "dass zeitlich alles wie geplant abläuft und vor Ort alles schön aussieht".

Dazu kommen drei kleinere Angebote. Beim Brautpaar Coaching steht das Team für Fragen zur Verfügung, schätzt ein, was mit welchem Budget umsetzbar ist, erarbeitet auf Wunsch ein Drehbuch und gibt Tipps für die Planung. Ein Blogbeitrag erzählt von einem Paar, das mit einem Coaching "nach Stundenaufwand" begann und am Ende die Gesamtplanung buchte. Der Wedding Workshop richtet sich an Paare ganz am Anfang und behandelt den Ablauf der Planung, den Tagesablauf, das Budget und individuelle Fragen. Der Last Minute Check ist für Paare kurz vor der Hochzeit, die ihren Tagesablauf und die Verteilung der Aufgaben von einem Profi prüfen lassen wollen.

Wedding Design

Das zweite Standbein ist das Design. Die Website verspricht "Einen unverkennbaren Stil und eine einheitliche Farbsprache für eure Hochzeit" und listet die Leistungen auf: Beratung und Konzeption der visuellen Gestaltung, ein Moodboard mit Farb-, Material- und Dekorationsideen, Gestaltungsvorschläge, Raumgestaltung, das Konzept der Floristik, Papeterie und weitere Print- und Online-Produkte, Beschriftungen, Vermittlung von Dienstleistern, die Umsetzung der Dekoration vor Ort, Auf- und Abbau sowie Transport und die Budgetierung.

Praktisch ist das Mietmaterial. Die Website begründet es so: "Vasen und Tischtücher nur für einen Tag zu kaufen ist nicht besonders nachhaltig." Liebesding vermietet seinen Kunden deshalb vorhandenes Material und verlinkt dazu einen Katalog.

Was die Referenzen zeigen

Der Blog mit den Referenzen gibt einen guten Eindruck davon, welche Hochzeiten das Team begleitet. Dort stehen eine vegane Hochzeit in einer Orangerie, eine Winterhochzeit in der Lenzerheide, eine Berghochzeit in der Zentralschweiz mit schnellem Wetterwechsel, eine Hochzeit im ENEA Tree Museum und ein Wedding Weekend mit Gästen, die aus mehreren Ländern in die Schweiz kamen. Andere Beiträge sind Ratgeber: zur Frage, ob frühes Planen sinnvoll ist, zum Tagesablauf, zu Sommerhochzeiten bei Hitze, zu einer Trauung durch Freunde, zu verschiedenen Kulturen am Hochzeitstag und zu den Aufgaben der Trauzeugen, die das Team laut Blog bewusst nicht übernimmt. Ein Beitrag schreibt, dass viele Locations bereits über die nächsten zwei Jahre besetzt seien, ein anderer erklärt Gründe für eine Destination Wedding.

Das Kontaktformular fragt nach dem geplanten Zeitraum, dem Ort oder der Region, der Anzahl Personen und dem Stand der Planung, mit den Optionen "noch nichts organisiert", "bereits Teile organisiert" und "den grössten Teil organisiert". Das Erstgespräch ist laut Website unverbindlich und kostenlos. Erreichbar ist das Büro unter +41 79 734 47 16 oder contact@liebesding.ch.

Worauf das Team achtet

Mehrere Blogbeiträge zeigen, wo das Team bei der Planung genau hinschaut. Einer erzählt offen von Stolpersteinen mit Locations und Dienstleistern, die ein Brautpaar erlebt hat, ein anderer von den Herausforderungen einer Hochzeit mit vielen Gästen und einer Feier in der Natur. Beim Tagesablauf geht es um die Frage, ob die Gäste zuerst zum Apéro kommen oder mit der Trauung begonnen wird. Ein Beitrag empfiehlt ein Get-Together am Vorabend als Auftakt für ein Hochzeitswochenende, ein anderer zeigt eine moderne Hochzeit mit Glasakzenten und hält fest, dass es nicht immer opulente Blumendekoration braucht. Ein weiterer Text erklärt den Unterschied zwischen einem Bankettmanager der Location und einem Wedding Planner, was für Paare nützlich ist, die schon eine Location mit eigener Eventbetreuung gebucht haben. Zusammen ergeben die Beiträge ein recht genaues Bild davon, wie das Team denkt, bevor man es zum ersten Mal trifft.

Was die Website offenlässt

Die Website nennt keine Preise, weder für das Wedding Planning noch für Design, Coaching, Workshop oder Last Minute Check. Dass das Coaching nach Stundenaufwand abgerechnet wird, erfährt man nur aus einem Blogbeitrag, einen Stundensatz nennt er nicht. Wie die Komplett- und die Teilorganisation abgerechnet werden, steht nirgends.

Auch ein Einzugsgebiet nennt die Website nicht. Die Referenzen reichen von der Zentralschweiz bis in die Lenzerheide, und ein Blogbeitrag behandelt Destination Weddings, ob das Team aber auch Hochzeiten im Ausland plant, sagt die Website nicht ausdrücklich. Die Navigation bietet eine englische Version an; in welchen Sprachen die Beratung möglich ist, steht auf den deutschen Seiten nicht.

Für welches Paar Liebesding passt

Liebesding passt zu Paaren, die Organisation und Gestaltung aus einer Hand möchten: Wer ein durchgehendes Farb- und Stilkonzept will und Floristik, Papeterie und Dekoration nicht einzeln zusammensuchen möchte, findet hier beides, samt Mietmaterial und Aufbau. Das Team mit mehreren ausgebildeten Planerinnen ist ein Vorteil bei grossen Festen und Hochzeitswochenenden. Für Paare, die selbst planen, sind Workshop, Coaching und Last Minute Check ein leichter Einstieg.

Wer vor dem ersten Gespräch Preise vergleichen will, muss nachfragen, denn die Website nennt keine.

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