Patrick C
Zum Bewerten auf einen Stern tippen
Wer Patrick C ist
Patrick C fotografiert unter dem Namen Patrick C Mariage Hochzeiten im Wallis, in der Romandie und als Destination Weddings. Seine Adresse ist Patrick C Photographie an der Grand Rue in Saint-Maurice, und für seine übrigen Arbeiten verweist er auf sein Studio unter einer eigenen Website. Die Seite „A propos“ ist ganz auf Französisch und in einem lockeren, selbstironischen Ton geschrieben. Er beschreibt sich als „photographe de mariage alternatif, non traditionnel (presque anti-traditionnel) et créatif“.
Neben der Hochzeitsfotografie führt das Menü eine eigene Rubrik „PhotoBooth - VidéoBooth 360“, dazu Portfolio, einen Blog mit Tipps und eine Seite „Formules et Tarifs“.
Wie er zur Hochzeitsfotografie kam
Die Seite beginnt mit einem Geständnis in grossen Buchstaben: „JE NE VOULAIS PAS ÊTRE PHOTOGRAPHE DE MARIAGE“. Als er mit der professionellen Fotografie anfing, habe ihn die Hochzeitsfotografie nicht interessiert. Er habe gedacht, es sei zu viel Stress, er müsse mit den vielzitierten „bridezillas“ umgehen und wolle nicht 10 Stunden am Tag auf den Beinen sein, mit dem Hochzeitsessen als einziger Mahlzeit.
Auch den Stil, den er damals mit Hochzeiten verband, mochte er nicht: perfekte, leichte, zu gestellte Bilder im Editorial-Stil oder überbearbeitete, perfekt geblitzte Aufnahmen vor offensichtlich künstlicher Kulisse. „Meh. Pas pour moi.“
Erst die Hochzeiten einiger Freunde hätten ihm gezeigt, dass Hochzeitsfotografie Spass machen kann und weniger stressig ist als gedacht: „C’est passionnant et ça utilise TELLEMENT de genres de photographie en une seule journée.“
Wofür man ihn bucht
Seine Zielgruppe beschreibt er genau. Paare, die alternative Hochzeitsfotografie suchen, wollten „des photos franches, naturelles, de style documentaire“ und Porträts, die ihre Persönlichkeit zeigen, nicht die unbequemste und unnatürlichste Pose, die man sich vorstellen kann. „Ces couples sont mes couples“, schreibt er, und sie entsprächen keinem bestimmten Äusseren. Es gehe darum, an einem der wichtigsten und zugleich lustigsten Tage des Lebens ganz man selbst zu sein. Wer nicht gern fotografiert werde, sich vor der Kamera unwohl fühle, aber über dumme Witze lachen könne, solle gleich das Kontaktformular ausfüllen, denn der gehöre schon zu seinen Paaren.
Zur Arbeit am Tag schreibt er, er verbringe viel Zeit mit dem Paar, um die Geschichte der Hochzeit in Bildern zu erzählen. Deshalb sei es wichtig, sich gegenseitig kennenzulernen, damit sich das Paar in seiner Nähe wohlfühle und seine Persönlichkeit auf den Bildern sichtbar werde. Jedes Paar habe seinen eigenen Stil, und er baue gern persönliche Details in seine Bilder ein. Seine Erfahrung fasst er so zusammen: Die Hochzeitsfotografie habe ihn quer durch die Schweiz und Europa geführt, „des fugues intimes aux fêtes de mariage épiques“. In seinen sieben Jahren als Hochzeitsfotograf habe er einige Preise für seine kreative Arbeit erhalten, nehme sich aber nicht zu ernst: Es gehe darum, Spass zu haben und bleibende Erinnerungen zu schaffen.
Die „selten gestellten Fragen“
Statt einer gewöhnlichen FAQ hat er eine „Foire aux questions… rares“ geschrieben, angeregt durch einen Artikel mit Fragen an den Fotografen, den ein Paar ihm zeigte. Einige Antworten sind für die Planung nützlich.
Wie lange und wie viele Hochzeiten? „Depuis 2017, et le nombre change chaque mois, donc difficile de suivre.“ Genug jedenfalls für viele interessante Situationen, von dunklen Höhlen bis zu Familiendramen. Wer Bedenken hat, könne sie mit ihm besprechen.
Was trägt er an der Hochzeit? Chino oder Anzughose, bequeme Schuhe, T-Shirt oder Hemd. Er kleide sich fast wie ein Gast, aber nicht ganz, weil er bequem stehen müsse, um bis zu 12 Stunden Hochzeit zu fotografieren, und sich bücken, knien, auf einem Bein stehen oder auf einen Tisch steigen können müsse. Für Paare ist das ein nützlicher Hinweis: Er rechnet mit langen Tagen.
Warum er Stuhlhussen nicht mag? Die weissen Lycra-Überzüge, mit denen manche Säle ihre Stühle einpacken, findet er überflüssig. Ihm sei sogar schon aufgefallen, dass DJ-Pulte gleich mit eingepackt würden. Ein anständiger Stuhl mit einer Schleife oder Blumen genüge. Die Antwort ist augenzwinkernd, zeigt aber, dass er auf die Details im Bild achtet, und Paare, die ihren Saal noch dekorieren, können diesen Blick gleich mit einplanen.
Reist er? Er erzählt von Reiseträumen wie Japan, Südafrika oder der Westküste der USA und schreibt dazu, wer eine Hochzeit im Ausland plane, solle sich melden, er fotografiere auch internationale Hochzeiten.
Warum ihn wählen? Wer bis hierher gelesen, unterwegs ein wenig gelacht habe und ihn nicht für zu verrückt halte, sei bei ihm richtig. Dann solle man die Tarifseite anschauen und ihm schreiben, gern mit einem Hinweis, ob man Gin, Kaffee oder Pop möge.
Auch privat gibt er Einblick: Er probiere im Studio gern Neues aus, fotografiere Strasse, Natur und Familienmomente, spiele wieder Tischtennis, koche gern, gehe mit dem Hund spazieren, trinke gern einen Apéro, bastle am Haus und kümmere sich um die Reben. Manchmal müsse er die Kameras auch weglegen: „ils ont des batteries à recharger, et moi aussi.“ Am Ende des Abschnitts über seinen Werdegang lädt er dazu ein, gemeinsam „un peu de magie“ zu schaffen und den Tag so festzuhalten, dass er das Paar wirklich zeigt.
Was die Website belegt
- Sitz: Grand Rue 24, 1890 Saint-Maurice.
- Einsatzgebiet: Wallis, Romandie, Destination Weddings.
- Seit: 2017, laut Seite sieben Jahre Hochzeitsfotografie.
- Stil: dokumentarisch, ehrlich, ohne gestellte Posen.
- Dauer: er schreibt, er fotografiere bis zu 12 Stunden Hochzeit.
- Weitere Angebote: PhotoBooth, VidéoBooth 360.
- Kontakt: 076 397 65 51, contact@patrickcmariage.com.
Was die Website offenlässt
Die Seite „A propos“ nennt keine Preise; sie verweist auf die Seite „Formules et Tarifs“, deren Zahlen auf der Seite „A propos“ selbst nicht stehen. Auch die Anzahl gelieferter Bilder, die Lieferfrist und die Form der Lieferung beschreibt sie nicht. Welche Preise er gewonnen hat, sagt die Seite nicht. Ob er ausser Französisch weitere Sprachen spricht, steht ebenfalls nicht dort.
Für welches Paar er passt
Patrick C passt zu Paaren im Wallis und in der Romandie, die sich vor der Kamera nicht wohlfühlen und trotzdem schöne, ehrliche Bilder wollen, und die Humor schätzen. Wer eine klassische, stark inszenierte Hochzeitsfotografie sucht, liest auf seiner Seite schon, dass er das bewusst nicht macht. Wer im Ausland heiratet, kann ihn ebenfalls anfragen.
Paare aus der Deutschschweiz sollten die Sprache vorab klären. Wer seinen Ton auf der Website mag, findet hier einen Fotografen, der einen langen Tag mit Humor und Gelassenheit begleitet.