Miri Roth Photography
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Wer Miri Roth ist
Miri Roth ist Fotografin im Engadin und hat sich auf Elopements und Paarshootings ausgerichtet. Auf ihrer Website stellt sie sich so vor: „Hey ich bin Miri und ich bin eine intimate elopement and couple Fotografin aus dem Engadin.“ Was sie fotografiert, zählt sie im nächsten Satz auf: „Ich fotografiere Pärchen, Anträge, Verlobungen, Jahrestage und Elopements.“ Ihr Versprechen an die Paare: Sie helfe, den Tag auf eine bedeutungsvolle Weise festzuhalten, und unterstütze „mit allen Kräften bei der Planung eurer Abenteuer“.
Ihr Heimvorteil ist das Tal selbst. In ihrem Beitrag „How to elope in the Engadin“ schreibt sie: „Ich bin eine waschechte Engadinerin und kenne mich in meinem Zuhause ausgezeichnet aus.“ Genau dieses Ortswissen ist der Kern ihres Angebots, und der Blogbeitrag über sieben Elopement-Orte, auf den dieser Eintrag verweist, zeigt es am deutlichsten.
Wofür man sie bucht
Man bucht Miri Roth nicht für eine klassische Hochzeitsreportage mit Apéro, Bankett und Tanz, sondern für einen Tag zu zweit oder im kleinsten Kreis, an dem Landschaft und Paar im Mittelpunkt stehen. Im Beitrag über das Elopement im Engadin nennt sie das Tal „das schönste Hochtal der Alpen“ und schreibt, es biete sich geradezu an, „um Elopements und intime Hochzeiten zu feiern“. Jedes Jahr entschieden sich viele Paare, sich dort das Ja-Wort zu geben. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass das Engadin seine Eigenheiten habe, die man vor der Planung kennen sollte, und bietet dafür ihre „Herzenstipps“ an.
Die Wahl des Ortes steht bei ihr am Anfang. Sie fragt die Paare: „Hat der Ort eine Bedeutung für euch? Oder seid ihr genauso verliebt in das Engadin wie ich und wollt einfach diese Wahnsinnskulisse für euer Ja-Wort nutzen?“ Jeder Ort habe je nach Jahreszeit einen eigenen Charme. Unter dem Titel „make it happen“ fasst sie ihren Anspruch zusammen: „Ihr verdient diese unvergesslichen, bedeutungs- und liebevollen Erinnerungen. Ich bin hier um genau das möglich zu machen.“ Und am Ende ihrer Vorstellung steht ein Satz, der den persönlichen Ton der ganzen Seite trifft: „Ich kann es kaum erwarten, euch kennen zu lernen!“
Zum Blog gehören weitere Hilfen für die Planung: ein „Style Guide für euer Shooting“, der die Frage beantwortet, was man anziehen soll, und eine Elopement-Checkliste mit „15 Dinge, die ihr tun solltet, bevor ihr eloped“. Darin beschreibt sie, dass sich viele Paare wegen des geringeren Stresses für ein Elopement entscheiden, ein wenig Vorbereitung sich aber nicht vermeiden lasse.
Die sieben Lieblingsorte im Engadin
Der Beitrag stellt sieben Orte vor, jeweils mit einem kurzen Text in ihren eigenen Worten.
Halbinsel Chastè. „Nirgendwo hat man so eine schöne Aussicht auf den Piz da la Margna, meinen ganz persönlichen Lieblingsberg.“ Dazu kommen ein Lärchenwald, der im Herbst golden leuchtet, und die Nähe zum Wasser.
Silsersee. Für Miri Roth einer der schönsten Orte im Engadin, „und dies, zu jeder Jahreszeit“. Um den See gebe es unzählige kleine Buchten, Pfade und sogar das abgelegene Dörfchen Isola.
Kuhböden Morteratsch. Besonders im Herbst sei das Gebiet ein Blickfang. Während sich vorne am Gletscher die Touristen tummeln, sei man auf den Kuhböden mit Wiesen, Lärchen und dem Fluss aus dem Gletscher grösstenteils für sich.
Muottas Muragls. „Ihr wohlt die schönste Aussicht über die Engadiner Seenplatte? Die könnt ihr auf Muottas Muragls haben.“ Der Aufstieg geht laut Beitrag mit der Standseilbahn, und oben kann man im Romantikhotel Muottas Muragls übernachten, auf 2453 m ü. M. Der Sonnenuntergang liege direkt gegenüber.
Stazersee. „Der Stazersee ist wohl einer der berühmtesten Spots im Engadin“, schreibt sie, das ganze Jahr über malerisch. Das Hotel und Restaurant Lej da Staz direkt am See nennt sie als Möglichkeit, vor oder nach dem Elopement dort zu übernachten und den Sonnenaufgang mit dem Nebel über dem See zu erleben.
Bachbett Morteratsch. „Ich liebe Bachbette, Wasser, Steine, umrahmt von den wundervollen Engadiner Lärchenwäldern.“ So viel Natur und so viele Farben böten viele Möglichkeiten für ein Sujet.
Alpenpass. Im Engadin gebe es mehrere Pässe, die sich für ein Elopement anbieten. Sie seien „wild romantisch“, und man sei über die Alpenstrassen einfach vor Ort und doch weit weg von der Masse.
Für ein Paar ist diese Liste mehr als Inspiration: Sie zeigt, dass die Fotografin die Orte zu verschiedenen Jahreszeiten kennt und mit Übernachtungsmöglichkeiten, Bahn und Lichtstimmung plant.
Was die Kundenstimmen sagen
Auf der Seite stehen vier Rückmeldungen. Danja und Marcel schreiben nach ihrem Paarshooting: „Ihre tollen Ideen haben zu wunderschönen Fotos geführt und wir haben uns jederzeit gut aufgehoben gefühlt.“ Juliane und Andy: „Wir können uns gar nicht satt sehen an den Fotos.“ Svenja und Ricardo loben ihre „unkomplizierte und sympathische Art“. Tanja und Owen, die ein Shooting mit ihrem Haustier buchten, schreiben auf Englisch: „Not only did Miri scout a breathtaking location, she also worked to make a fun and exciting atmosphere“. Die Stimmen zeigen, dass sie die Orte selbst auskundschaftet und dass auch Tiere mit aufs Bild dürfen.
Was die Website belegt
- Sitz: Engadin, laut Vorstellung ist sie dort zu Hause.
- Leistungen: Paarshootings, Shootings mit Haustier, Anträge, Verlobungen, Jahrestage und Elopements.
- Planungshilfe: Blogbeiträge zu Orten, Kleidung und einer Checkliste mit 15 Punkten.
- Buchung: Aufruf „BOOK ME“ mit „Jetzt Buchen“, dazu die Menüpunkte „Packages“, „FAQs“ und „Kontakt“.
- Sprache: Die Seite ist auf Deutsch, eine Kundenstimme auf Englisch.
Was die Website offenlässt
Die Seite nennt keine Preise. Es gibt einen Menüpunkt „Packages“, dessen Inhalt aber nicht auf dieser Seite steht. Auch die Dauer eines Elopements oder Shootings, die Anzahl bearbeiteter Bilder, die Lieferfrist und die Form der Lieferung sind hier nicht beschrieben. Ob sie ausserhalb des Engadins fotografiert und welche Reisekosten dann anfallen, sagt die Seite ebenfalls nicht. Ob sie bei der Organisation einer Trauung vor Ort hilft, etwa bei Formalitäten oder Traurednern, erklärt die Seite nicht.
Für welches Paar sie passt
Miri Roth passt zu Paaren, die im Engadin zu zweit oder im kleinen Kreis heiraten wollen und eine Fotografin suchen, die das Tal kennt, die Orte auskundschaftet und bei der Planung mitdenkt. Wer schon weiss, dass er am Silsersee, auf Muottas Muragls oder auf einem Pass Ja sagen möchte, findet hier jemanden, der diese Orte zu jeder Jahreszeit einschätzen kann.
Für eine grosse Hochzeit mit Reportage vom Morgen bis in die Nacht ist sie nicht die naheliegende Wahl, denn ihr Angebot ist auf Elopements und Paarshootings ausgerichtet. Wer dagegen ein Abenteuer in den Bergen sucht, bekommt eine Fotografin, die mit Herzblut von ihrem Zuhause erzählt.