Michel Matthey de l'Etang
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Michel Matthey de l'Etang ist ein professioneller Fotograf aus der Region Basel, der seit 2006 selbständig arbeitet und 2007 in Muttenz ein Fotostudio eröffnete. Seine Website stellt ihn als jemanden vor, der Fotograf ist "und mit Leidenschaft auch Hochzeitsfotograf". Er bezeichnet sich als "unabhängiger und selbständiger Fotograf" und richtet seine Hochzeitsseite ausdrücklich auf Basel, Baselland und das Umland aus. Als Standorte nennt die Kontaktzeile Basel, Muttenz, Pratteln und Baselland.
Der Weg zur Hochzeitsfotografie
Seine erste Hochzeit kam überraschend. Im Jahr 2007 fragte ihn ein Paar an, ob er ihre Hochzeit fotografieren möchte. Auf der Vita-Seite schreibt er dazu: "Für mich damals ein Novum und nicht unbedingt ein vordringlicher Wunsch meinerseits. Nach einigem Zögern habe ich zugesagt." Und weiter: "Zuerst etwas unsicher (viel Verantwortung!), aber schlussendlich als grundsätzlich neugieriger Mensch dann doch überzeugt."
Den Einstieg baute er bewusst auf. Das Métier war ihm so neu, dass er "zuerst verschiedene Paare im Bekanntenkreis fotografiert" habe, "um überhaupt ein Feeling für die Herangehensweise zu bekommen". Die Freude an der Aufgabe war danach, so schreibt er, zu seiner eigenen Überraschung sehr gross, und das Resultat war für das Paar wie für ihn selbst befriedigend.
Daraus zog er seinen Schluss: "Dies war Antrieb für mich, die Hochzeitsfotografie in meinem Repertoire künftig nicht nur zu führen, sondern bewusst zu fördern. Seit jener ersten Hochzeit sind viele und ganz unterschiedliche dazu gekommen. Jede einzelne hat Freude gemacht und meinen Horizont, fachlich und menschlich, in schöner Weise erweitert."
Das Studio und die Verankerung in der Region
Das Fotostudio in Muttenz nutzt er für seine Studiofotografie. Die Website spricht von "einem der mittlerweile grössten Studios der Nordwestschweiz, spezifisch auf die Bedürfnisse von People Photography ausgerichtet". Dort empfängt er kommerzielle und private Kunden für alle Arten von Fotoshootings.
Für Hochzeiten zählt vor allem, dass er in der Region zu Hause ist. Er kam laut Vita als Zehnjähriger in die Region Basel, hat in beiden Basel gelebt und an der Uni Basel studiert. Auf der Startseite heisst es: "Auch im Baselbiet bin ich schnell überall. In 'meiner' Region kann ich jede Hochzeit genau so vorbereiten, wie ich es mir vorstelle und wie es sein sollte. Daher rührt auch der Name der Webseite: Der Hochzeitsfotograf, welcher speziell auf Basel und sein Umland ausgerichtet ist."
Die Vorbereitungswege nimmt er gelassen: "3 mal in die Dalben zu fahren, um alles im Détail zu planen, ist für mich einigermassen easy. Ich nehme einfach das Velo."
Die Vorbereitung grosser Hochzeiten
Die Website unterscheidet zwei Situationen: grosse Hochzeiten einerseits, standesamtliche Hochzeiten und Feiern im kleineren Rahmen anderseits. Für grosse Hochzeiten ist die Vorbereitung intensiv: "Bei grossen Hochzeiten ist es mir wichtig, 'meine' Paare im Vorfeld persönlich kennenzulernen. Um mich so auf das Paar selbst und auf ihre Ideen und Vorstellungen einzulassen zu können."
Beim ersten Treffen werden "auch die Lokalitäten, Aktivitäten und allenfalls der zeitliche Ablauf im Zusammenhang mit der Hochzeit besprochen: Die Trauung, der Ort für ein spezielles Paar-Fotoshooting, die Rolle der Gruppenbilder innerhalb des Tagesablaufs und alles andere, was sonst noch von Interesse sein kann."
Das Kernstück ist die Rekognoszierung, kurz Reko. "Ich mache dann für mich persönlich eine Reko der Örtlichkeiten um mir ein Bild machen zu können, wo die besten Spots für die jeweiligen Fotos sind und welchen Besonderheiten Rechnung zu tragen ist. Am Tag der Hochzeit selbst darf keine Zeit für die Suche nach geeigneten Plätzen für Fotos verloren gehen."
Danach folgt ein gemeinsamer Rundgang: "Wenn ich für mich alles ausgekundschaftet habe, besuche ich gerne mit dem Paar gemeinsam alle wichtigen Orte des Hochzeitstages im Voraus. So kann ich das Paar in meine Bildideen einbeziehen und gleichzeitig Inputs für neue Ideen liefern. Nicht zuletzt ist dieser gemeinsame Ausflug auch immer dazu angetan, sich besser kennen zu lernen, was am Tag der Hochzeit selbst immer von grossem Vorteil ist."
Kleinere Feiern und Vorbereitung auf Distanz
Nicht jede Hochzeit trägt diesen Aufwand, und die Website sagt das offen: "Bei standesamtlichen Hochzeiten und Hochzeiten im kleineren Rahmen kann es natürlich gut sein, dass schlicht kein Budget besteht, um eine Reko wie oben beschrieben 'unterzubringen'. In solchen Fällen ist es mir wichtig, dass ein Paar ganz bewusst mit dem Ansatz 'wir machen dann situativ einfach das Beste aus der gegebenen Lage' leben kann. Es ist dann eben so."
Er ergänzt: "Das allenfalls Tröstliche: In Basel und im Baselbiet kenne ich die Standesämter und deren Umgebung recht gut. So kann ich oft auf meinen Erfahrungsschatz zurückgreifen, wenn es darum geht, Spots für Fotos zu finden."
Auch ein persönliches Treffen ist keine Bedingung. Unter der Frage, ob er auch ohne physisches Treffen fotografiert, antwortet er mit "Selbstverständlich!" und erklärt, dass seine Idee der gemeinsamen Vorbereitung davon ausgehe, dass alle viel Zeit haben, mobil sind und in der Region leben. Da das oft nicht so ist, nutze er andere Wege, sich kennenzulernen, und bereite die Begleitung wenn nötig auch allein vor.
Bildbearbeitung und Gruppenfotos
Er lässt sich nach eigenen Worten gerne auf seine Paare ein, auch in der Bildbearbeitung. Wünsche zu einem bestimmten Look nimmt er auf. Oft macht er von sich aus Varianten in Schwarzweiss oder Sepia, und er schreibt: "Ich habe schon einen spezifischen Look eigens für eine Hochzeit kreiert - sogar für eine ganz kleine."
Zu Gruppenfotos ist die Haltung klar: Sie müssen im Kontext von Zeitplan und Örtlichkeiten gesehen werden, aber wenn es im Tagesplan Raum gibt, lohne es sich immer, sich diesen zu nehmen. Als Beispiel zeigt er ein Gruppenbild mit Action und aktivem Einbezug der ganzen Hochzeitsgesellschaft.
Hochzeiten ausserhalb der Region Basel
Er fotografiert auch anderswo, mit einem Vorbehalt bei den Kosten: "Wenn ich Hochzeiten ausserhalb der Region Basel fotografieren darf, gebe ich mir selbstverständlich alle Mühe, die erforderlichen Rekos so günstig und effizient wie möglich in die Tat umzusetzen. Nicht in der Region Basel zu heiraten heisst also nicht, sich nicht von mir fotografieren lassen zu können. Ich kann einfach einige Dienstleistungen nicht ganz so günstig offerieren, wie ich dies in Basel und Umgebung tun kann."
Dazu der Rat: "Im Zweifel einfach bei mir anfragen. Oft arbeite ich günstiger aus der Ferne als meine Fotografen-Kollegen vor Ort." Das Portfolio zeigt entsprechend auch Bilder von der Petersinsel am Bielersee, aus Luzern, Wangen an der Aare und Zürich Albisrieden, neben Basler Orten wie dem Wenkenpark in Riehen, Brüglingen oder dem Rheinsprung.
Was die Website offenlässt
Konkrete Beträge stehen weder auf der Startseite noch auf der Vita-Seite. Das Menü führt eine eigene Rubrik "Preise & Dienstleistungen", die ein Paar vor der Anfrage öffnen sollte. Aus dem Text geht hervor, dass eine Reko Budget beansprucht, einen Betrag dafür nennen die beiden Seiten nicht. Lieferzeiten für die bearbeiteten Fotos und die Form der Übergabe sind nicht genannt.
Die Vita erwähnt auch Arbeiten jenseits der Hochzeitsfotografie: "Speziell erwähnenswert ist die Ausweitung meiner Aktivitäten auf das Medium Film / Video, so dass ich heute das bewegte, wie auch das unbewegte Bild anbieten kann. Und dies auch aus der Luft: Seit 2020 filme und fotografiere ich auch mit Drohnen." Ob Video oder Drohnenaufnahmen als Teil einer Hochzeitsreportage buchbar sind, sagt die Website nicht.
Für den Kontakt empfiehlt er E-Mail, weil er oft unterwegs ist. Telefonisch ist er unter 061 821 86 03 erreichbar, der Anrufbeantworter ist laut Website immer aktiv.
Für welches Paar dieser Fotograf passt
Michel Matthey de l'Etang passt zu Paaren in Basel und Baselland, die einen Fotografen mit guter Ortskenntnis suchen und Zeit in die Vorbereitung stecken möchten. Die Reko und der gemeinsame Rundgang sorgen dafür, dass am Hochzeitstag keine Zeit mit der Suche nach Fotoplätzen verloren geht, und das Paar kennt ihn bis dahin bereits.
Wer möglichst wenig Vorlauf will, findet den Prozess vielleicht aufwendiger als nötig. Die Website nimmt das selbst vorweg: Kleinere und standesamtliche Hochzeiten gehen auch ohne Reko, und Paare ausserhalb der Region sind ausdrücklich willkommen. Wer Wert auf einen eigenen Bildlook legt, findet hier einen Fotografen, der solche Wünsche in der Bearbeitung aufnimmt.