Michael Christen
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Der Fotograf und sein Handwerk
Michael Christen ist 34 Jahre alt, lebt mit seiner Frau Lea, die er laut Website 2025 geheiratet hat, in und um Bern. Die Region nennt er "mein Ort, um zur Ruhe zu kommen, Neues zu entdecken, Festivals zu geniessen oder einfach zu sein." Er fotografiert Hochzeiten nicht nur als Dienstleistung, sondern als Geschichte. Die Website des Hauses nennt sein Angebot: "Hochzeitsreportagen, ästhetisch erzählt." Der Fokus liegt auf dem Editorial, nicht auf der Pose.
Michael Christen beschreibt seine Arbeit so: "Es geht nicht um Dienstleistung, nicht um das perfekte Bild oder andere Nebenschauplätze, sondern um einen Tag, den es in dieser Form nur ein einziges Mal geben wird. Genau deshalb liebe ich die Hochzeitsfotografie: Ich darf wunderbare, emotionale Geschichten festhalten – und ihnen gleichzeitig eine Ästhetik geben, die zeitlos bleibt und sich sofort als meine erkennen lässt."
Das ist eine klare Aussage: Michael Christen fotografiert emotional und dokumentarisch, nicht spektakulär. Er verbindet dokumentarische Reportage mit einem editorialen, stilvollen Blick. "Ein grosser Teil eures Tages entsteht unbeobachtet und echt, ein ebenso wichtiger Teil in bewusst gestalteten, ästhetischen Bildern, die auch für sich alleine stehen."
Die Arbeitsweise
Bevor die Hochzeit stattfindet, lernen sich Michael und das Paar kennen. "Schreib mir über das Kontaktformular ein paar Infos zu eurer Hochzeit – Datum, Ort, ungefähre Gästezahl reichen völlig. Danach lernen wir uns in einem persönlichen Gespräch kennen, online oder gerne auch vor Ort in Bern." Das erste Gespräch ist keine Verkaufssituation. "So merken wir gemeinsam, ob es menschlich und inhaltlich passt – und genau das ist mir wichtig und sollte der Grundstein sein für eine potenzielle Zusammenarbeit."
Michael prüft also zuerst, ob die Chemie stimmt. Er begründet das damit, dass ihn das Paar an der Hochzeit auf eine sehr persönliche und emotionale Reise mitnehme, und da müsse es zwischen Brautpaar und Fotograf stimmen.
Die Woche vor der Hochzeit gibt es einen festen Termin. Die Website des Hauses nennt: "Ich mache immer einen Termin, meist in der Woche vor der Hochzeit um nochmals alles durchzugehen." Michael erklärt, was an diesem Termin geklärt wird: "Meist weiss man da auch schon wie das Wetter wird, man hat den finalen Ablauf definiert und man kann sich nochmals über Einzelheiten wie Getting ready, First look oder auch das Paarshooting austauschen." Er kontaktiert auch die Trauzeugen oder Tätschmeister. "Denn meist wisst ihr nicht alles über euren Tag und es warten noch einige Überraschungen auf euch. So bin ich immer zur richtigen Zeit zur Stelle und verpasse keinen wichtigen, witzigen und/oder emotionalen Moment."
Michael bereitet den Tag also gemeinsam mit dem Paar und dessen Trauzeugen vor.
Was Michael anbietet
Die Website des Hauses nennt seinen geografischen Umkreis: "Zuhause bin ich rund um Bern, Solothurn und Luzern, unterwegs in der ganzen Schweiz." Auf der Startseite steht dazu die Zeile „Bern, Schweiz, weltweit.", und er nennt Destination Weddings ausdrücklich als Teil seines Angebots. Ob für weitere Anfahrten Kosten dazukommen, sagt die Startseite nicht.
Michael beschreibt sein Angebot: "Ob eine kleine intime Zeremonie, ein Destination Wedding oder eine grosse, ausgelassene Feier: Am Ende bekommt ihr eine Galerie mit erkennbarer Handschrift – kein Zufallsprodukt, sondern eine Bildergalerie mit rotem Faden von morgens bis spät in die Nacht." Das verspricht, dass die Bilder eine Geschichte erzählen, nicht nur einzelne schöne Momente sammeln.
Michael arbeitet mit mehreren Galerien im Portfolio. Die Website des Hauses zeigt Aktuelle Reportagen: Galerie von Tess & Mauro, Galerie von Muriel & Joel, Galerie von Géraldine & Nicola. Dazu kommen ein Blog und eine Galerie im Menü.
Die Website nennt auch drei Lieblings-Hochzeitslokationen in Bern:
- Restaurant Schöngrün in Bern: "Eine schöne, exklusive Umgebung mit lichtdurchfluteter Orangerie und einer wunderbaren Terrasse, die sich auch für freie Trauungen eignet. Dazu kommt eine hervorragende Küche und ein sehr eingespieltes, aufmerksames Gastgeberteam."
- Schloss Hünigen in der Region Bern: "Eine ruhige und stimmige Hochzeitslocation. Der Garten wirkt wie eine Oase und eignet sich ideal für freie Trauungen – drinnen wie draussen. Durch die Möglichkeit vor Ort zu übernachten, entsteht ein sehr entspannter Ablauf."
- Zehendermätteli in Bern: "Das Zehendermätteli in Bern liegt direkt an der Aare und bietet eine ruhige, natürliche Umgebung. Ideal für Hochzeiten, die entspannt sind und sich dennoch nah an der Stadt anfühlen."
Zu jedem dieser Orte verlinkt er einen eigenen Beitrag. Es sind Empfehlungen eines Fotografen, keine Orte, die er betreibt oder vermittelt; für Paare aus der Region sind sie trotzdem ein nützlicher Hinweis.
Die Fragen, die die FAQ stellt
Die Startseite hat zwei FAQ-Blöcke, zum Buchungsprozess und zur Zeit während und nach der Hochzeit. Aufgeführt sind unter anderem die Fragen, wie lange im Voraus man buchen sollte, was eine Reportage kostet, ob er nur in Bern arbeitet, wie lange er eine Hochzeit begleitet, ob es bei vielen Gästen einen zweiten Fotografen braucht, was bei Regen passiert, wie viele Bilder das Paar bekommt, wie lange die Lieferung dauert, wie er die Bilder liefert, ob es eine eigene Galerie für die Gäste gibt und ob man die Bilder drucken und teilen darf. Beantwortet sind auf der Startseite aber nur zwei davon: der Weg zur Buchung und die Kommunikation vor der Hochzeit.
Was die Website offenlässt
Die Startseite nennt keine Preise. Im Menü gibt es eine eigene Seite „Preise", deren Inhalt die Startseite nicht wiedergibt; wer Zahlen braucht, schaut dort nach oder fragt an. Ebenso nennt die Startseite keine Lieferfrist, keine Anzahl Bilder, keine Angaben zur Galerie und keine Vorlaufzeit, obwohl genau diese Fragen in der FAQ als Überschriften stehen. Ob ein zweiter Fotograf dazugebucht werden kann und was bei Regen gilt, bleibt auf der Startseite ebenfalls ohne Antwort.
Stimmen von Paaren
Drei Kundenstimmen stehen auf der Startseite. Andrea & Nino schreiben, Michael habe sie schon in der Vorbereitung „mit wertvollen Tipps begleitet", und sie seien verblüfft, „wie viele echte Momente er eingefangen hat". Celine & Alexander beschreiben ihn am Hochzeitstag als „die Ruhe in Person", fast wie einen langjährigen Freund der Familie. Viola & Christoph schreiben, er sei „immer präsent, aber nie aufdringlich" gewesen und habe sich gut in die Gesellschaft eingefügt.
Für welches Paar es passt
Michael Christen passt für Paare, die eine gut dokumentierte Geschichte ihrer Hochzeit wollen, nicht ein Hochglanz-Shooting. Wer in der Region Bern, Solothurn oder Luzern heiratet, hat kürzere Anfahrtswege. Wer sich Zeit für ein persönliches Vorgespräch nehmen mag, findet hier einen Fotografen, der das ernst nimmt. Der Fokus auf die Vorbereitung und auf die emotionale Reportage bedeutet: Michael will verstehen, wer das Paar ist.
Eine kleine Einschränkung: Wer ohne Gespräch sofort buchen will, passt weniger zu seinem Ablauf, denn das Kennenlernen ist für ihn der Grundstein. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine Galerie mit rotem Faden und erkennbarer Handschrift, von morgens bis spät in die Nacht.