Fotomat.sg
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Wer Fotomat.sg ist
Fotomat.sg ist eine GmbH in St. Gallen, die ihre Fotoboxen selbst entwickelt, baut und vermietet. Die Adresse lautet Geltenwilenstrasse 20, 9000 St.Gallen, erreichbar unter 077 408 14 31 und hoi@fotomat.sg. Die Website stellt das Angebot als „Von Fotografen entwickelte Fotoboxen" vor, für Party, Hochzeit oder Firmenfeier.
Hinter den Boxen stehen drei Personen. Die Website nennt sie „die drei Schöpfer der Fotomaten" und beschreibt sie als „zwei professionelle Fotografen und ein Designer". Die Überschrift nennt die Vornamen Ueli, Philipp und Phillip, unterzeichnet ist die Seite von Ueli Steingruber und Phillip Bührer. Das Ziel formulieren sie so: „Mit unseren Fotomaten wollen wir funktionale Einfachheit und Ästhetik vereinen."
Jede Box hat einen Namen und eine eigene Geschichte. Die Website schreibt: „Wir basteln gern, knobeln gern, testen gern – unsere Fotomaten entwickeln wir selbst und nennen sie beim Namen."
Die vier Modelle
Die Website zeigt vier Fotomaten, nummeriert von N°1 bis N°4.
Loretta (Modell N°4) ist die aufwendigste Box, mit rot schimmernder Lärchenholz-Verkleidung und einem goldenen Schirmreflektor mit warmem Porträtlicht. Die Website beschreibt sie mit Humor: „Loretta mag es extravagant. Loretta mag es ausgefallen. Loretta frönt dem Luxus und den schönen Dingen." Sie hat einen Touchscreen auf der Vorderseite, ist höhenvariabel und kostet 550.– CHF/Tag.
Berta (Modell N°3) ist aus Eschenholz, mit einem „Holzkleid aus dem Braunkern der Esche". Ursprünglich wurde sie laut Website für Casinos entwickelt. Sie hat einen Studio-Doppelblitz für harmonische Ausleuchtung, einen Touchscreen vorne, ist standhaft und höhenvariabel und kostet ebenfalls 550.– CHF/Tag.
Helga (Modell N°2) ist für Messen und grosse Menschenmengen gebaut, „sehr stabil, robust und schnell". Sie hat einen integrierten Hochgeschwindigkeits-Drucker mit bis zu 700 Abzügen pro Ladung, einen Studio-Doppelblitz und zwei Touchscreens vorne und hinten. Als einzige Box wird sie vom Team vor Ort aufgestellt. Beim Preis steht „750.– bis auf Weiteres fix im Einsatz", sie ist also derzeit nicht frei buchbar.
Hannelore (Modell N°1) ist die erste Box. Die Website schreibt, sie könne „ob in der dunklen Kellerparty oder an der sommerlichen Freilichthochzeit, mit jeder Situation umgehen". Sie hat einen Studio-Doppelblitz, einen Touchscreen auf der Rückseite und ist höhenvariabel. Laut Website ist Hannelore „schon seit 10 Jahren auf freiem Fuss", zurzeit aber in den Ferien und „aktuell leider nicht buchbar". Ihr Preis steht mit 450.– CHF/Tag auf der Seite.
Für eine Hochzeit sind damit derzeit Loretta und Berta die beiden Boxen, die man selbst abholen kann.
Die Geschichten hinter den Namen
Die Website erzählt zu jeder Box eine kleine Geschichte, und das sagt viel über den Ton des Betriebs. Loretta war laut Website früher „Herr Korni", ein „funktionaler aber herzloser Fotoautomat", und bekam ihren Namen nach einer Filmszene aus einem Monty-Python-Klassiker. Über ihr Licht schreibt die Seite: „Ihre zarte Lärchenhaut im goldenen Licht schmeichelt jedem." Für Hochzeitsfotos ist das der entscheidende Punkt, denn warmes, weiches Licht ist bei Porträts von Gästen jeden Alters dankbarer als ein harter Blitz.
Helga ist in der Erzählung eine Legende aus dem Sittertobel, die an den wildesten Festen erscheint. Die Seite stellt sie ihrer Schwester gegenüber: „Dort wo ihr Schwesterlein Hannelore vornehmlich beim Apéro ein Cüpli schlürft, surft die standfeste Helga in der Crowd." Hannelores Name wiederum ist laut Website eine Hommage an eine Fotografenkollegin.
Als Anlässe nennt die Website Hochzeit, Vernissage, Kundenevent und die klassische Party. Die Fotomaten seien „eine Attraktion und generieren beste Erinnerungsstücke". Wer eine Box sucht, die am Fest selbst ein Gesprächsthema ist, findet hier genau das.
Was immer dabei ist und was der Drucker bringt
Bei allen Modellen ist laut Website inbegriffen: professionelles Studio-Blitzlicht, alle Erinnerungen digital in Vollauflösung, ein haptischer Fussauslöser und ein integrierter Bildschirm zur Bildbetrachtung. Der Fussauslöser ist ein Detail, das man bei vielen Boxen nicht findet: Die Gäste lösen mit dem Fuss aus und haben die Hände frei für Glas, Partner oder Requisit.
Der Drucker ist optional. Die Website nennt die Drucker „Onkels" und gibt ihnen Namen: Onkel Robert, Onkel Albert oder Onkel Tobi. Laut Website machen sie es möglich, „dass alle Gäste eine gedruckte Erinnerung mit nach Hause nehmen können". Sie drucken auf mattes Fotopapier in Laborqualität, im klassischen Format 9 × 13 cm, und brauchen 15 Sekunden bis zum fertigen Abzug. Der Drucker kostet 150.– CHF/Tag inklusive 250 Papierabzüge, die laut Website „erfahrungsgemäss ausreichend" sind. Jeder weitere Abzug kostet CHF 0.60.
Für eine Hochzeit heisst das: Wer Loretta oder Berta mit Drucker mietet, rechnet mit 550.– plus 150.– pro Tag, und zusätzliche Abzüge über die 250 hinaus werden einzeln verrechnet.
Abholung und Aufbau
Die Fotomaten werden in St. Gallen abgeholt. Die Website schreibt: „Deine Fotobox kannst du nach Vereinbarung am Tag des Events oder am Tag davor bei uns in St. Gallen abholen. Du wirst vor Ort instruiert. Aber keine Angst, der Zusammenbau unserer Fotomaten ist keine Hexerei." Alle Selbstabhol-Modelle sind laut Website „transportierbar in jedem Auto".
Angefragt wird per Formular, Telefon oder Mail. Die Reservation werde „so schnell wie möglich" bestätigt.
Die Höhenverstellbarkeit von Loretta, Berta und Hannelore ist für Hochzeiten praktisch, weil sich die Kamera auf grosse und kleine Gäste und auf Gruppen einstellen lässt.
Was die Website offenlässt
Die Website nennt keine Lieferung und keinen Aufbau für die Selbstabhol-Modelle, nur Helga wird vom Team aufgestellt. Ob eine Lieferung gegen Aufpreis möglich ist, steht nicht dort.
Sie sagt nicht, wie die digitalen Bilder in Vollauflösung zum Paar kommen, ob über eine Galerie, einen Datenträger oder einen Download-Link, und nicht, ob die Gäste ihre Bilder am Fest selbst aufs Handy laden können.
Sie nennt keine Requisiten, keine Gestaltung der Ausdrucke mit Namen oder Datum, keine Kaution und keine Stornoregel. Auch der Platzbedarf und die Stromanforderungen stehen nicht auf der Seite.
Für welches Paar Fotomat.sg passt
Fotomat.sg passt zu Paaren in der Ostschweiz, denen die Box selbst gefallen soll und die Wert auf Bildqualität legen. Holzgehäuse, Studio-Blitz und der Hintergrund der Schöpfer als Fotografen und Designer zeigen, dass hier auf Licht und Form geachtet wird. Die klaren Tagespreise machen die Planung einfach.
Wer in St. Gallen oder in der Nähe feiert und die Box am Vortag abholen kann, hat mit Loretta oder Berta eine unkomplizierte Lösung, mit oder ohne Drucker.
Weniger passend ist das Angebot für Paare, die Lieferung und Aufbau erwarten oder weiter entfernt feiern und nicht selbst nach St. Gallen fahren möchten. Für alle anderen ist Fotomat.sg eine Box mit Charakter, bei der schon der Name für Gesprächsstoff am Fest sorgt.